Umfragen haben es herausgebracht, mehr als die Hälfte der Bundesbürger ist unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie in unserem Land.
Nur – wie funktioniert Demokratie eigentlich?
Das den Schülern zu vermitteln, ist Aufgabe des Sozialkundeunterrichts.
Zugegeben – Ohne Kenntnis verschiedener Grundgesetzartikel wird man Demokratie nicht verstehen. Die Analyse von teilweise schwierigen Texten, Tabellen und Grafiken ist deshalb auch Bestandteil des Sozialkundeunterrichts.
Aber – für die Identifikation mit unserer demokratischen politischen Ordnung, für die Bereitschaft, sich für die Zivilgesellschaft zu engagieren, für Einsicht in den Wert der europäischen Einigung reicht theoretisches Wissen nicht aus.
Unsere Schüler bekommen daher Einblicke in die Praxis politischen Handelns: Sie arbeiten an schülernahen Projekten zur Frage der Europäischen Einigung, sie nehmen an Wettbewerben zur politischen Bildung teil, sie diskutieren mit Jugendoffizieren der Bundeswehr. sie nehmen engagiert an Planspielen zur politischen Bildung teil.
An unserer Schule ist Sozialkundeunterricht mehr als trockene Wissensvermittlung!

Im November 2006 waren weniger als 50% der Bürger mit dem Funktionieren unserer Demokratie unzufrieden!

Schüler der 10.Jahrgangsstufe schlüpfen in die Rolle der Ratspräsidentschaft im Ministerrat der EU und diskutieren mit dem Leiter des Planspiels das weitere Vorgehen.