Studienfahrt der 9. Klassen zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Im Januar unternahmen wir neunten Klassen eine dreitägige Fahrt nach Dachau, bei der das Ziel war, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Untergebracht waren wir im Max-Mannheimer-Studienzentrum Dachau und nahmen täglich in Kleingruppen von 12 bis 15 Schülern/-innen an Seminaren teil, die von Gruppenleitern vor Ort geführt wurden.

In den Seminaren lag der Fokus darauf, die Ereignisse von damals besser zu verstehen, sich mit den Lebensgeschichten der Menschen zu beschäftigen, die im Konzentrationslager inhaftiert waren, und sich der Bedingungen bewusst zu machen, unter denen sie leben mussten. Dafür besuchten wir während der drei Tage mehrmals das ehemalige Konzentrationslager, das dortige Museum sowie die Umgebung. Dabei wurde die Arbeit von den Gruppenleitern abwechslungsreich gestaltet. Wir haben Vorträge bekommen, uns aber auch selbst, zum Beispiel in Kleingruppen, mit verschiedenen Themen beschäftigt und diese gemeinsam diskutiert. In der Jugendherberge haben wir sowohl innerhalb als auch außerhalb der Seminare oft über die Geschichte der damaligen Zeit gesprochen.

In diesen drei Tagen wurde vielen von uns erst richtig klar, dass damals tatsächlich Menschen unter diesen furchtbaren Bedingungen leben mussten. Es war eine sehr lehrreiche Erfahrung, die viele von uns zum Nachdenken angeregt und unser Verständnis für die damalige Zeit gesteigert hat.

Elisa Rahimpour, 9b

 

verfasst von J.Staab am