Die GemüseAckerdemie
GemüseAckerdemie am AvH
Die „GemüseAckerdemie“ ist ein mehrfach ausgezeichnetes Bildungsprogramm des gemeinnützigen Vereins Acker e.V.. Ziel des Programms ist es, Kinder und Jugendliche für Natur, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung zu begeistern. Dabei bauen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften eigenes Gemüse an und erleben direkt, wie aus einem Samenkorn eine Pflanze wächst.
Im Mittelpunkt steht der schuleigene Acker bzw. Garten als Lernort. Von der Aussaat über die Pflege bis zur Ernte übernehmen die Kinder Verantwortung für ihre Pflanzen und lernen dabei wichtige Zusammenhänge der Natur und der Lebensmittelproduktion kennen. Begleitend zum praktischen Arbeiten auf dem Acker stellt der Verein Unterrichtsmaterialien, Fortbildungen für Lehrkräfte sowie fachliche Unterstützung bei den Pflanzterminen zur Verfügung.
Auch an unserer Schule startet im Schuljahr 2025/26 die Teilnahme an der
GemüseAckerdemie. Im Innenhof beim Pavillon der Turnhalle wird dafür ein kleiner Gemüseacker angelegt. Hier können die Kinder im Laufe des Jahres säen, pflanzen, pflegen und ernten – und dabei mit allen Sinnen erfahren, wo unsere Lebensmittel herkommen.
Die ersten Pflanzungen sowie die Pflege der Beete werden in diesem Schuljahr vorrangig von der Deutschklasse gemeinsam mit ihrer NuT-Lehrkraft Frau Barbara Lutz übernommen. Durch die sichtbaren Ergebnisse und die praktischen Erfahrungen auf dem Acker soll das Projekt jedoch auch bei anderen Schülerinnen und Schülern Interesse und Motivation wecken, sich in den kommenden Schuljahren ebenfalls am „Ackern“ zu beteiligen.
Das Projekt verbindet praktisches Lernen mit Umweltbildung und stärkt zugleich das Bewusstsein für eine gesunde und nachhaltige Ernährung. So wird der neue Gemüseacker Schritt für Schritt zu einem lebendigen Lernort für die gesamte Schulgemeinschaft.
StRin Lena Rogenhofer
(Umweltschule, UmweltAG)
Wirkungsbericht der GemüseAckerdemie 2024
Viele Hände, tolles Ende: Erfolgreiche Hochbeet-Bauaktion
Am Samstag, den 28. Februar 2026, herrschte bereits ab 8:00 Uhr reges Treiben im Innenhof des Pavillons Turnhalle: Lehrkräfte, Eltern sowie Kinder trafen sich zu einer gemeinsamen Bauaktion, um neue Hochbeete für das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie zu errichten.
In einer engagierten Gemeinschaftsaktion wurde zu dem bereits bestehenden Hochbeet eine ganze Reihe weiterer Beete gebaut. Insgesamt entstanden sieben neue Hochbeete, die jeweils aus sechs Paletten zusammengesetzt wurden. Zunächst wurden die Paletten passend zugesägt und anschließend stabil miteinander verschraubt. Danach kleideten die Helferinnen und Helfer die Beete sorgfältig mit Noppenfolie aus, bevor sie schrittweise mit Grüngut befüllt wurden.
Während die Erwachsenen mit Sägen, Bohrmaschinen, Tackern und Akkuschraubern arbeiteten, waren auch die Kinder mit großem Einsatz beteiligt. Sie häckselten Baum- und Heckenschnitt und transportierten das Material voller Tatendrang zu den acht Beeten. So entstand ein lebendiges Miteinander, bei dem alle mit anpackten.
Bis 13:00 Uhr konnten die Hochbeete fertiggestellt werden – ein tolles Ergebnis der gemeinsamen Arbeit. Die neuen Beete werden künftig im Unterricht und in Projekten genutzt, wenn die Schülerinnen und Schüler säen, pflanzen und beobachten, wie aus kleinen Samen frisches Gemüse wächst.
Ein herzliches Dankeschön an alle großen und kleinen Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, unseren Schulgarten ein Stück weiter wachsen zu lassen!
StRin Lena Rogenhofer
Auf dem Gruppenbild sind folgende fleißige Helfer zu sehen:
von links nach rechts:
hintere Reihe: Dr. Süleyman Gögercin, StRin Lena Rogenhofer, Barbara Lutz, Jürgen Debong, Joy Schulze, Oliver Schulze, Eveline Ohrem, David Ohrem
vordere Reihe: Nikolas Debog (9B), Naya Debong (6E), Jolina Schulze (5A), Emil Ohrem (7C) und seine Schwester
Zum Zeitpunkt des Fotos waren schon ein paar Helfende nicht mehr da, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen:
- Eva Zink
- Theresa Glöckner
- Familie Krenz (Vater und Sohn Raphael, 5D)
