Schulgarten
Test der Umwelt AG: Ist der Schulgarten zum Gärtnern geeignet?
Mit Farbe, Pinsel und Tatendrang haben die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG ein neues Projekt im Schulgarten gestartet. In einem ersten Schritt bemalten sie drei Mörtelkübel farbenfroh und kreativ – ein echter Hingucker im Grünen!
Doch damit nicht genug: Die bunt gestalteten Kübel wurden anschließend mit Moos, Laub sowie frischer Erde gefüllt und mit verschiedenen Gemüsesorten und Erdbeeren bepflanzt. Nun sollen dort Kohlrabi, Snackgurken, Paprika und süße Erdbeeren wachsen.
Da der Schulgarten relativ schattig ist, ist diese Form des Gärtnerns ein Experiment, das hoffentlich eine Antwort auf die Frage bringt, ob man den Schulgarten in den kommenden Jahren als Standort für Beete nutzen kann.
Das Projekt verbindet Umwelterziehung mit praktischem Lernen und zeigt, wie einfach nachhaltiges Gärtnern im kleinen Rahmen möglich ist. Die AG freut sich schon auf die erste Ernte – und vielleicht den einen oder anderen gesunden Pausensnack direkt aus dem Beet.
Nachhaltige Bewässerung im Schulgarten
Wie lassen sich Pflanzen nachhaltig bewässern, ohne kostbares Leitungswasser zu verschwenden? Die Umwelt AG und das Hausmeister-Team haben kreative Lösungen gefunden.
Da das Regenwasser nicht wie üblich über das Flachdach der Schule gesammelt werden kann, wurde kurzerhand ein eigenes „Regenwassersammel-Dach“ gebaut. Das Hausmeister-Team stellte eine große Regentonne auf und entwickelte eine Konstruktion, mit der Regen gezielt aufgefangen und gespeichert werden kann – umweltfreundlich und effizient.
Auch bei der Bewässerung der bepflanzten Mörtelkübel zeigte sich die Umwelt-AG erfinderisch: Aus leeren PET-Flaschen wurden einfache, aber nachhalztige Bewässerungssysteme gebastelt. Die Flaschen wurden am Boden durchlöchert, zur Hälfte in die Erde eingegraben und mit Wasser gefüllt. So geben sie das Wasser langsam und gleichmäßig an die Wurzeln der Pflanzen ab – ideal für heiße Tage und eine kontinuierliche Versorgung.
Zudem spendierte der Elternbeirat pünktlich kurz vor den Pfingstferien ein solarbetriebenes Tröpfchenbewässerungssystem. Dieses soll in den kommenden Schuljahren in einem neu gebauten Hochbeet im Innenhof des Pavillons Turnhalle zu Einsatz kommen, konnte in diesem Schuljahr aber schon über die Ferien für das Pflanzprojekt der Umwelt AG genutzt werden.
Ein gutes Beispiel dafür, wie Umweltschutz, Kreativität und Teamarbeit Hand in Hand gehen – und der Schulgarten Schritt für Schritt grüner und nachhaltiger wird.
